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Mit zunehmender Verdichtung städtischer Infrastrukturen steigt die Komplexität unterirdischer Leitungslagen kontinuierlich. Tiefbaumaßnahmen – insbesondere in Bestandsarealen – erfordern heute weit mehr als reine Lagepläne: Sie setzen eine belastbare, technisch fundierte Erkundung des Untergrunds voraus.
Die Realität zeigt jedoch: Eine große Zahl an Leitungsschäden ließe sich vermeiden, wenn frühzeitig geeignete Verfahren für die Untergrunduntersuchung eingesetzt würden. Untergrunduntersuchung ist kein zusätzlicher Aufwand – sie ist Voraussetzung für planbare, rechtssichere und wirtschaftlich tragfähige Projekte.
Im städtischen Raum verlaufen Infrastrukturen historisch gewachsen, häufig ohne systematische Trennung nach Medienart, Bauzeit oder Eigentümerstruktur. Neben bekannten Leitungstrassen existieren:
Der technische Anspruch liegt nicht nur in der Detektion einzelner Leitungen, sondern in der strukturellen Erfassung eines gesamten Leitungskorridors mit hoher geometrischer und materieller Differenzierung.
Laut Branchenverbänden entstehen in Deutschland jährlich Schäden durch Leitungstreffer in Höhe von bis zu 2 Milliarden Euro. Die Ursachen reichen von fehlender Rückmeldung bei Leitungsauskünften bis hin zu veralteten Plandaten oder unzureichend kommunizierten Glasfaserverläufen.
Die Folgewirkungen betreffen:
Gerade im Bereich Glasfaser, Fernwärme und Spezialnetze steigt das Schadensrisiko, da deren Lage oft nicht mit der notwendigen Genauigkeit bekannt ist – während ihre Störung unmittelbare Auswirkungen auf kritische Infrastrukturen hat.
Die Verantwortung für die Berücksichtigung unterirdischer Infrastrukturen liegt beim Bauausführenden – unabhängig davon, ob eine Leitung in den Plänen des Netzbetreibers korrekt verzeichnet ist oder nicht.
Nur durch nachweisliche Erkundungsmaßnahmen wie Ortungsverfahren oder Radarmessungen kann im Schadensfall dargelegt werden, dass den Sorgfaltspflichten Genüge getan wurde. Dies umfasst:
Gerade im Hinblick auf Haftungsfragen gegenüber Netzbetreibern, Versorgern und Bauherren ist die technisch fundierte Untersuchung des Untergrunds integraler Bestandteil der Planungspflicht.
Die heute verfügbaren Verfahren ermöglichen eine umfassende Erkundung – vorausgesetzt, sie werden zielgerichtet und fachgerecht eingesetzt:
Relevanter ist weniger die Technologie an sich als deren Kombination und die Plausibilisierung der Ergebnisse durch erfahrene Fachkräfte.
Die verlässliche Erfassung unterirdischer Infrastruktur ist heute kein Zusatzservice, sondern ein integraler Bestandteil des Bauprozesses. Wir unterstützen bei Bauvorhaben mit qualifizierter Untergrunduntersuchung.
Haben Sie Fragen oder ein konkretes Anliegen? Unser Team hilft Ihnen schnell, kompetent und zuverlässig – ob per Mail oder telefonisch. Gemeinsam finden wir die beste Lösung für Ihr Projekt.
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