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Bei Großprojekten wie dem SüdOstLink – einer 540 km langen Hochspannungs-Gleichstromtrasse – entscheiden Bauzeit, Ablauf und Eigentümerkommunikation über den Projekterfolg. Ziel war es, historische Drainagen in einem Abschnitt in Bayern zu lokalisieren – als Planungsgrundlage und zur Beweissicherung. Mit angepasstem Technischen-Setup und klarem Workflow haben wir die Basis für einen reibungslosen Bauablauf geschaffen.
Drainageortung in Aktion: Der untersuchte Abschnitt verlief über intensiv genutzte Agrarflächen im Raum Hof in Bayern. Wo die Trasse für den SüdOstLink verlegt werden soll, gibt es zahlreiche alte historische Drainagen im Untergrund – jedoch ohne belastbare Bestandspläne. Gleichzeitig erschwerte das Wetter im März 2024 die Arbeiten erheblich: nasse Böden, hoher Wassergehalt und aufgeweichte Oberflächen beeinträchtigen sowohl die Radardurchdringung als auch die Befahrbarkeit. Ziel war es, die bestehenden Drainagenverläufe entlang von 54 km Trassenlänge präzise zu erfassen und so aufzubereiten, dass die Baufirmen damit direkt weiterarbeiten konnten.
Unser Vorgehen kombiniert die Verwendung von Georadaren mit adaptiver Fahrstrategie – abgestimmt auf die wechselnden Bedingungen vor Ort:
Trotz widriger Wetter-Bedingungen konnten alle relevanten Drainageverläufe sicher erfasst und dokumentiert werden. Achsen, Verzweigungen und Tiefenlagen wurden modelliert und georeferenziert. Das Datenpaket umfasst CAD-Dateien (DWG/DXF mit klarer Layerstruktur), Plan-PDFs für die Bauplanung sowie GIS-kompatible Formate (CSV/SHAPE). Ein Kurzbericht dokumentiert Methodik, Randbedingungen und Toleranzrahmen.
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