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Gasleitungen, die wiederverwendet werden, sparen Ressourcen. In Düsseldorf haben wir eine seit Jahrzehnten stillgelegte Faulgasleitung geortet – präzise dokumentiert und die Grundlagen für die Wiederinbetriebnahme geschaffen.
Ein Klärwerk plante, eine stillgelegte Faulgasleitung (DN 200) wieder zu nutzen. Doch die exakte Trassenlage war unbekannt – und ohne Klarheit über die Lage ist keine Zustandsprüfung (Dichtheit, Beschädigungen, Anbindungen) der Leitung möglich. Frühere, grobe Ortungen waren ungenau und widersprüchlich. Was wir wussten, war, dass die Leitung abschnittsweise in bis zu vier Meter tief im engen Korridor mit Fernwärme– und Kommunikationsleitungen lag. Um Fehlinterpretationen zu vermeiden und kosten zu sparen, haben wir die Trasse sicher lokalisiert und georeferenziert dokumentiert.
Aus der erfolgreichen Ortung der Gasleitung ergeben sich klare Vorteile für Planung und Umsetzung:
Stadtentwässerungen, Klärwerke, Versorger, Industrieareale, Chemieparks — überall dort, wo Bestandsleitungen ohne Planlage liegen und der Wiederbetrieb eine echte Alternative zum Neubau ist. Der Ansatz zeigt, wie sich Gasleitungen orten und damit wirtschaftlich wieder in Betrieb nehmen lassen. Er ist skalierbar und auf ähnliche Medien (Biogas, Fernwärme, Druckluft, Produktleitungen) übertragbar.
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