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Digitale Georeferenzierung
Leitungsortung

Hohlraum im Untergrund lokalisieren – im hochsensiblen Umfeld

Hohlraum im Boden bleibt oft lange unbemerkt – bis er zu Setzungen oder Störungen führt. Bei Forschungsgebäuden mit sensibler Messtechnik kann das gravierende Folgen haben, weshalb die Universität Paderborn vorab eine geziele Untergrunduntersuchung beauftragt hat.

Portrait von Gordon Kopf, Inhaber und Geschäftsführer von Subterra
Gordon Kopf
Referenzcase Hohlraum erfassen 5 aspect ratio 800 533

Hohlraum untersuchen: Die Ausgangslage

Die Universität Paderborn errichtet eine neue Forschungseinrichtung, in der hochsensible Messsysteme und Maschinen zum Einsatz kommen. Solche Anlagen reagieren bereits auf kleinste Schwingungen – etwa durch Setzungen im Baugrund oder Mikrobewegungen infolge eines Hohlraums. Der Untergrund den wir vorgefunden haben war heterogen und die Dokumentation leider unvollständig. Unser Auftrag war es Hohlräume zu identifizieren, sie räumlich abzugrenzen und eine belastbare Entscheidungsgrundlage für gezielte Verfüllmaßnahmen schaffen.

Unser Ansatz

Unser Vorgehen kombiniert präzise Messtechnik mit einer durchdachten Erfassungsstrategie – abgestimmt auf die Anforderungen des Standorts:

  • Untersuchungsaufnahmen planen 
    Um die sensiblen Bereiche vollständig zu erfassen, wurde die Untersuchungsfläche in enger Abstimmung mit der späteren Gebäudenutzung geplant. Messraster, Fahrwege und Erfassungsfenster wurden so gelegt, dass keine relevanten Zonen ausgespart blieben. In Bereichen, in denen GNSS-Signale nicht zur Verfügung standen, wurde die Lage der Messdaten mit einer Robotik-Totalstation eingemessen. So entstand eine durchgängige, verlässliche Georeferenzierung aller Datensätze.
  • Hochauflösendes Mehr-Array-Bodenradar
    Die Fläche wurde in mehreren, sich überlagernden Fahrten mit einem Mehrkanal-Bodenradarsystem befahren. Aus den Daten entstand ein dreidimensionales Radarvolumen, das in horizontalen Ebenen ausgewertet wurde. Hohlräume zeigen sich dort als charakteristische Muster im Reflexionsverhalten.
  • Plausibilisierung & Nachverdichtung bei Verdachtszonen
    Wo sich Auffälligkeiten zeigten, wurde die Messdichte lokal erhöht. Durch engmaschige Nachbefahrung und Auswertung mehrerer Tiefenebenen konnten Lage, Ausdehnung und Tiefe der Hohlräume sicher eingegrenzt werden.
  • Klare Dokumentation
    Die Resultate wurden als farbcodierte Flächenkarte (z. B. grün, gelb, rot) visualisiert und mit CAD-kompatiblen Overlays (DWG, CSV) ergänzt. Ein begleitender PDF-Bericht enthielt alle relevanten Handlungsempfehlungen zur gezielten Verfüllung oder Freigabe einzelner Zonen.

Nuten für den Auftraggeber

Schwingungssicherheit von Anfang an

Kritische Hohlräume wurden frühzeitig erkannt – die Grundlage für einen störungsfreien Betrieb hochsensibler Technik

Gezielte Maßnahmen statt flächiger Eingriffe

Statt auf Verdacht großflächig zu verfüllen, konnten punktuelle Eingriffe geplant und effizient umgesetzt werden.

Planungs- und Terminsicherheit

Überraschungen im Baugrund wurden vermieden – das reduziert Verzögerungen, Zusatzkosten und Abstimmungsbedarf.

Einheitliche Datenbasis für alle Beteiligten

Die georeferenzierten Ergebnisse ermöglichen eine reibungslose Weiterverarbeitung – von der Tragwerksplanung bis zur Schwingungsbewertung.

Ergebnis: Hohlraum untersucht

Im untersuchten Bereich konnten mehrere Auffälligkeiten eindeutig identifiziert und verortet werden, darunter ein Hohlraum in etwa vier Metern Tiefe. Unkritische Zonen wurden freigegeben, für einzelne Bereiche haben wir eine gezielte Verfüllung empfohlen – um spätere Setzungen und Schwingungen zu vermeiden. Die georeferenzierten Ergebnisse sind direkt in die Planung übertragen worden und dienen als gemeinsame Grundlage für alle beteiligten Gewerke.

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